Historie

 

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Die Ursprünge des stadtbildprägenden Bauwerks gehen in seinem Kern bis auf das 16. Jahrhundert zurück, mit seinemmächtigen Gewölbekeller, der wohl dem vormaligen Stadtgraben zur Nutzung diente. Erstmals erwähnt wurde das Bauwerk im Jahre 1639 in den Steuerbüchern der Stadt Dillingen. Damals wurde das Gebäude bereits als Braustätte genutzt.
Wie Zeitdokumente und eine 1994 durchgeführte Untersuchung des Dachstuhls belegen, erhielt das Bauwerk 1746, nach der Verlegung des Stadttores an das Ende der Kardinal-von-Waldburg-Straße, seine heutige Gestalt, indem der Giebel nach Norden in  den Straßenzug der Königstraße verlängert wurde.
Damals freilich noch unter Protest des Konvikts des Priesterseminars, der am 17. Mai 1746 beim Rat der Stadt Dillingen gegen den Bauherrn Protest einlegte. Möglicherweise sollte die im gleichen Jahr an der Nordseite des Gasthauses angebrachte und heute noch sichtbare Madonna - eine getreue Wiederholung des Gnadenbildes von Maria Steinbach - zur Versöhnung mit der Geistlichkeit beitragen.
Im Laufe der Geschichte erfuhr der "Gasthof zur Traube" mehrere Besitz- und Pächterwechsel und interne Umnutzungen: So lieferte die intakte Mälzerei im Rückgebäude das Malz für die Convikt-Brauerei, und im Gewölbekeller der unteren Tenne befanden sich bis zum Umbau 1994 die Schußbahnen des Schützenvereins zur Traube, die "Traubeschützen", und die obere Tenne diente den "Dillinger Trachtlern" als Probe- und Vereinsraum.

Nach einer Komplettsanierung in den Jahren 1994 - 1997 erlebte der "Gasthof zur Traube" eine neue Blüte. Der herrliche Ausleger mit der goldenen Traube ist heute noch Zeuge von dieser Restaurierung.
Im „Gasthof zur Traube“ wird in Historie und Moderne vereinendem Ambiente an eine Jahrhunderte alte Tradition angeknüpft.

 

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